Pflegeberatung für Kinder
Pflegebedürftigkeit betrifft nicht nur ältere Menschen. Auch Kinder und Jugendliche können Anspruch auf einen Pflegegrad haben, wenn sie im Alltag deutlich mehr Unterstützung benötigen als gleichaltrige Kinder/ Jugendliche.
Ein erhöhter Unterstützungsbedarf kann beispielsweise bestehen bei:
- Entwicklungsverzögerungen
- körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen
- Autismus-Spektrum-Störungen
- AD(H)S
- chronischen Erkrankungen
- Wahrnehmungs- oder Regulationsschwierigkeiten
- erhöhter Unterstützungsbedarf im Alltag
Viele Familien sind unsicher, ob ein Anspruch auf einen Pflgegrad besteht. Gerne unterstützen wir bei der ersten Orientierung und besprechen gemeinsam mögliche nächste Schritte.
Wir begleiten Familien rund um das Thema Pflegegrad für Kinder und Jugendliche - verständlich, alltagsnah und fachlich fundiert.
Unserer Unterstützung umfasst unter anderem:
- Beratung rund um Pflegegrad und Leistungen der Pflegeversicherung
- Unterstützung bei der Antragsstellung
- Vorbereitung auf die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst (MD)
- Einschätzung der individuellen Unterstützungsbedarfs
- Beratung zu Entlastungs- und Unterstützungsangeboten
- Unterstützung bei Höherstufungsanträgen
- Begleitung bei Ablehnung oder Widerspruch
- Orientierung im Hilfesystem
Unser Ziel ist es, Familien Sicherheit, Orientierung und Entlastung im Alltag zu geben.
Die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst (MD) ist für viele Familien mit Fragen und Unsicherheiten verbunden. Gerade bei Kindern zeigt sich der tatsächliche Unterstützungsbedarf häufig erst im Alltag.
Wir unterstützen Familien dabei, den individuellen Hilfebedarf ihres Kindes realistisch darzustellen und bereiten gezielt auf die Begutachtung vor.
Dabei unterstützen wir unter anderem bei:
- Vorbereitung auf den Termin mit dem Medizinischen Dienst
- Einschätzung des tatsächlichen Untersützungsbedarf
- Besprechung relevanter Alltagssituationen
- Sichtbarmachung von Belastungen und Unterstützungsleistungen
- Orientierung rund um Pflegegrad und Begutachtung
Zu Beginn findet ein erstes Orientierungsgespräch statt. Gemeinsam schauen wir auf die aktuelle Situation, den Unterstützungsbedarf und mögliche Ansprüche.
Anschließend besprechen wir die weiteren Schritte und unterstützen individuell - von der Antragsstellung bis zur Vorbereitung auf die Begutachtung.
Die Beratung erfolgt verständlich, wertschätzend und praxisnah und orientiert sich an den Bedürfnissen der Familie.
Die Pflegeberatung kann individuell und unabhängig in Anspruch genommen werden.
Auf Wunsch beraten wir auch im häuslichen Umfeld.
Wird ein Pflegegrad abgelehnt oder aus Sicht der Familie zu niedrig eingestuft, untersützen wir bei der Einschätzung und den weiteren Möglichkeiten.
Gemeinsam besprechen wir das Gutachten prüfen mögliche nächste Schritte und begleiten auf Wunsch im Widerspruchsverfahren.
Auch nach der Einstufung stehen wir Familien beratend zur Seite - beispielsweise bei Veränderungen des Unterstützungsbedarfs, Fragen zu Leistungen oder möglichen weiteren Hilfen.